Destinatärstheorie
0255-de RE430 Finanzmarktrecht Stand 11.07.2026
Mit der Destinatärstheorie wurde die Zulässigkeit von Einanlegerfonds begründet, bevor das Gesetz sie ausdrücklich zuliess: Bei Pensionskassen und Versicherungen bildet die Vielzahl der vertraglich angebundenen Vorsorge- und Versicherungsnehmer das kollektive Moment. Endbegünstigte (Destinatäre) sind die dahinterstehenden Anleger und nicht diejenigen, welche rechtlich die Anlegerstellung innehaben oder im Auftrag der Kunden Anteile zeichnen.
English
Beneficiary principle 0255-en
The beneficiary theory (Destinatärstheorie) was used to justify the admissibility of single-investor funds before the law expressly permitted them: with pension funds and insurers, the multitude of contractually affiliated pension and insurance clients constitutes the collective element. The ultimate beneficiaries are the investors behind them, and not those who legally hold the investor position or subscribe to units on the clients' behalf.
Zitiervorschlag
Destinatärstheorie (0255-de), in: LAWPEDIA®-Glossar, bereitgestellt von LAWCONSULT AG, www.lawconsult.ch/lawpedia/de/destinataerstheorie, Stand: 11.07.2026 [abgerufen am …].
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